Unsere Esel im März 2023

In diesem Monat ist endlich der Eselpacksattel aus Frankreich bei uns angekommen. Er ist sehr schön gearbeitet und von hervorragender Qualität. Wir haben ihn für Dana und Fionn passend eingestellt und beide behutsam damit vertraut gemacht. Dana hat den Sattel erst kritisch beäugt, aber dann völlig entspannt auflegen lassen, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Für Fionn werden wir erst noch ein paar zusätzliche Löcher in die Schnallen der Gurte machen müssen, er ist wirklich riesig unser Bub!

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Unser Februar 2023

Der Februar begann mit einem unserer liebsten Feste. Imbolc, das Familienfest des Merlynn, bei dem wir traditionell besonders Wert auf ein aufwendiges und leckeres Essen legen. Meist servieren wir Rinderbraten und holen dafür Fleisch von glücklichen Kühen, die ihr Leben auf der grünen Wiese verbracht haben und regional geschlachtet werden.
Bei diesem Essen machen wir uns ganz besonders bewusst, welchen Stellenwert gute Nahrung hat und welchen Respekt wir ihr entgegenbringen wollen. Etwas, das im Alltag manchmal etwas untergeht.
Wir decken eine feine Tafel, servieren mindestens drei Gänge und lassen uns viel Zeit. Dazu wird jährlich eine sogenannte Herdfeuerkerze entzündet, die die Kraft unserer selbst gewählten Familie, der Gemeinschaft, symbolisiert, sich zu versorgen und umeinander zu kümmern. Zentrum dieses Festes ist der Merlynn, der in alter Tradition zu diesem Fest der Initiator ist.

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Unsere Esel im Februar 2023

Wir und unsere Esel haben diesen Monat genossen. Es waren viele trockene und sogar sonnige Tage dabei. An manchen Tagen fühlte es sich geradezu nach Frühling an. Dies ist der erste Winter, in dem wir so gut wie keine Probleme mit den Hufen unserer Langohren hatten. Die täglichen Routinen sind eingespielt und unsere Esel zufrieden und entspannt.

Wir Menschen haben bereits mit den Vorbereitungen für den Frühling und Sommer begonnen. Nach und nach kommen die Fliegendecken in die Waschmaschine und anschließend unter die Nähmaschine. Wir überprüfen die Stoffe und Schnallen, und entscheiden, ob wir etwas Neues kaufen müssen. Nach den Decken werden die Fliegenmasken gereinigt und geflickt und unsere Bestände an Fliegenmitteln überprüft. Auch alle Halfter sind schon in der Waschmaschine gelandet. Die schönen Stoffhalfter mit den eingestickten Namen auf dem Nasenriemen leuchten jetzt wieder wie neu!

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Märchen – Rollen – Leben

 
Als Kinder spielten wir „Mama und Papa“, „Prinz und Prinzessin“, „Räuber und Gendarm“ und was es alles so an bekannten Rollen gab. In der heutigen Zeit laden eine noch größere Vielzahl an Berufen, Völkern und Idolen ein, entdeckt zu werden. Ob Kinder sich noch in diese Rollen versetzen weiß ich nicht so genau. Beim Spiel im Freien nehme ich dieses Bedürfnis wohl wahr, vom Fasching mal ganz abgesehen…
Viele Rollenspiele haben sich in die Welt des Internet verlagert und werden dort gerade von Erwachsenen mit einem hohen Spaßfaktor gespielt.
 
Was steckt aber dahinter?
Kinder lernen mit den verschiedenen Rollen den Umgang mit Situationen, die im Spiel „künstlich“ herbeigerufen werden. Durch die abwechselnden Perspektiven lernen sie sich einen Rundumblick zu verschaffen. In Szenarien werden Entscheidungen getroffen, die außerhalb des Spiels folgenlos bleiben. Die Entwicklung der eigenen Entscheidungsfähigkeit kann friedvoll in den Spielablauf integriert werden. Dasselbe geschieht bei vorgelesenen Märchen, jede Rolle wird „im Kopf“ durchgespielt. Auch deshalb wollen Kinder gerne immer wieder das gleiche Märchen hören, auch wenn sie es selbst schon auswendig kennen. 
 

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Unsere Esel im Januar 2023

Silvester. Wieder einmal.
Silvester und Tiere, Böllerei und Panik. Jedes Jahr das Gleiche. Wie wunderbar waren die vergangenen Jahre, in denen der Verkauf von Feuerwerk verboten war für unsere Fellnasen!
Was hatten wir in den vergangenen Jahren nur alles ausprobiert, um ihnen diese furchtbarste Nacht des Jahres zu erleichtern! Es endete immer damit, dass wir nach Mitternacht den jeweiligen Aufenthaltsbereich schubkarrenweise von Mengen an Durchfall befreien mussten und unsere Esel schwitzen, dampfend und zitternd noch Stunden verstört in irgendwelchen Ecken standen. „Unsere Esel im Januar 2023“ weiterlesen

Unser Januar 2022

Der Januar hatte nun wetterseitig einiges zu bieten. Von angenehm milden Sonnentagen, über durchgängige Regentage bis hin zu Schnee und Eis.

Die Umbauarbeiten im Haus gehen Schritt für Schritt weiter. Zur besseren Kontrolle des Gasverbrauchs haben wir smarte, d.h. über eine Handy-App regulierbare Thermostate an unseren Heizkörpern angebracht. Es ist schon toll, was heutzutage technisch alles machbar ist.

Um eine gleichmäßigere Wärmeverteilung im großen Gemeinschaftsraum zu erreichen haben wir eine Infrarotheizung neben den Esstisch montiert. Die Wärmeabstrahlung dieser neuen Heizpaneele ist sehr beachtlich. Sie werden allerdings sehr heiß, also bitte Finger weg, wenn sie richtig hochgeheizt sind!

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Filmtipp „Three Thousand Years Of Longing“

Die geschiedene Narratologie-Expertin Alithea Binnie (Tilda Swinton), die sich längst in ihrem kinderlosen Single-Leben eingerichtet hat, reist zu einer Konferenz nach Istanbul. Als sie in einem Antiquitätengeschäft eine kleine Flasche ersteht und sie in ihrem Hotelzimmer reinigt, befreit sie dabei versehentlich einen Dschinn (Idris Elba). Dieser will ihr dann auch direkt die drei obligatorischen Wünsche erfüllen – was Alithea allerdings dankend ablehnt.
Schließlich weiß sie nur zu gut, dass das mit den Wünschen in den Geschichten und Mythen, mit denen sie sich den ganzen Tag lang beruflich befasst, nie gut ausgeht. Außerdem behauptet sie, ohnehin wunschlos glücklich zu sein. Der Dschinn, der nur frei sein kann, wenn er die drei Wünsche erfüllt, erzählt Alithea daraufhin seine eigene 3.000 Jahre umspannende Geschichte – auch um ihr zu zeigen, dass in jedem Herzen Begierden und Sehnsüchte schlummern, auch in ihrem eigenen… „Filmtipp „Three Thousand Years Of Longing““ weiterlesen

Unsere Esel im Dezember 2022

Mit dem Dezember kam die Kälte. Leider immer noch nicht genug für ein entspanntes Eselleben. Temperaturen mal über, mal unter null Grad lassen unsere Winterweide viel zu schnell aufweichen und wir können die Esel nicht auf den großen Freilaufbereich lassen.


Wir sind so froh, dass wir bereits im November den Erweiterungsbau an unserem Offenstall fertiggestellt haben. Bei ganz miesem Wetter konnte so unsere gesamte Truppe zusammen dort bleiben. Der kleinere Teil der Winterweide mit den beiden Zelten stand ihnen zusätzlich den halben Tag zur Verfügung. Die ausgebrachten Holzhackschnitzel haben unser Schlammproblem dort weitestgehend beendet. Wir haben zwar immer noch schlammige Bereiche, aber die Esel können sich im „Hackschnitzelbereich“ vom Schlamm befreien. Er wird dort regelrecht von den Hufen abgeschabt. Und so sehen auch nach zwei Monaten Schmuddelwetter die Hufe immer noch gut aus.

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