Unser April 2022

Diesen Monat haben wir es endlich geschafft, uns um viele bisher liegengebliebene Arbeiten zu kümmern. Unterhalb vom Schuppen, bei der Eselweide ist nun das ganze dort bisher durcheinander gelagerte Holz entsprechend sortiert und ordentlich verräumt. Dadurch ist jetzt erst richtig sichtbar, wie breit der Weg tatsächlich ist. Dies ist in mehrfacher Hinsicht gut für uns: Es sieht nicht nur hübscher und ordentlicher aus, es ist auch komfortabler und angenehmer wenn wir den an der Weide entlang führenden Weg begehen.

Im unteren Bereich des Anwesens haben wir eine Benjes-Hecke angelegt. Eine solche Totholzhecke besteht aus zwischen Pfosten locker aufgehäuften Ästen und Zweigen. Mit der Zeit wird das Holz langsam verrotten und verschiedenste Gewächse die Anhäufung durchdringen. Der dadurch entstehende stabile lebendige Wall soll zukünftig verschiedensten Wildtieren Unterschlupf bieten. „Unser April 2022“ weiterlesen

Unser Dezember 2021

Die Arbeiten im Gemeinschaftsraum gehen Stück für Stück voran. Der Boden ist größtenteils verlegt und bereits mit der ersten Schicht Öl eingestrichen. Wenn diese trocken ist, wird geschliffen und wieder geölt. Und dann nochmals. Der Boden wird dadurch extrem stoß- und kratzfest und ist somit auch viel leichter zu reinigen.


Jeder Tag ist auch ein Eseltag. Morgens und abends steht die Fell- und Hufpflege an. Der Stall und die Stehflächen werden täglich gereinigt und frisch eingestreut, was bereits deutliche Verbesserungen an den Eselhufen gezeigt hat. Im Offenstall war das so nicht möglich.
Die Esel fressen pro Woche 1 1/2 Heuballen was circa 1200 kg Heu entspricht. Ich finde, das ist eine ganze Menge. So klein, wie solch ein Ballen auf den Feldern aussieht, ist er aus der Nähe nämlich nicht. Dafür haben wir extra einen Heuwagen mit Schwerlasträdern gebaut. Dieser hat sich schon bewährt, wir können damit besser mit den schweren Ballen umgehen und diese leichter bewegen.

„Unser Dezember 2021“ weiterlesen

Unser November 2021

Der November war eine arbeitsreiche Zeit. Wie wir bereits berichtet haben, müssen wir im großen Gemeinschaftsraum alles komplett umbauen:
Die Küche zieht dort hin wo bisher der Essbereich war. Der Essbereich an die Stelle wo die Sofas standen. Unsere Sofalandschaft schließlich zieht auf den Platz unserer jetzigen Küchenzeile. Da dies nicht alles auf einmal zu bewältigen ist, wird dies von uns stufenweise umgesetzt. Der Bereich mit den Sofas (in den der Essbereich umziehen soll) wurde bereits komplett leer geräumt. So können wir dort bereits den neuen Boden verlegen.

Die alte Eingangstür nach vorne zur Straße hin existiert weiterhin. Dort hatte der Wind oft heftig ins Zimmer gezogen. Die Kante, aus der man Trittstufen zur Straße behelfsmäßig ausklappen konnte, wurde nun mit Beton dicht gemacht. Wir hoffen dass es dadurch nun zugfrei und wärmer wird. Im nächsten Jahr soll dann die komplette Tür ausgetauscht werden.


„Unser November 2021“ weiterlesen

Altes Handwerk

Im Bereich der historischen Materialien und Verfahren haben wir mit Kasein‐Wandfarbe experimentiert, diese selbst hergestellt, verschiedene Variationen ausprobiert und beim Renovieren der Werkstatt, eines Lagerkellers und eines Wohnraumes auch verwendet.

Der zweite für uns interessante Werkstoff ist Lehm, der sich reichlich auf unserem Grundstück befindet und schon nach wenigen Spatenstichen frei zur Verfügung steht.  Hier haben wir beim Bau einer kleinen Schwitzhütte schon Erfahrung mit der baulichen Verwendung eines Gemisches aus Stroh und Lehm gewonnen. Für den Ausbau einer Sidhe (Schwitzhöhle) in den Kellerräumen des Haupthauses haben wir zugekauften und teilweise auch fertig angemischten Lehm verwendet. Entstanden sind dabei Decken‐ und Wandverputze sowie ein Stampflehmboden dem noch Korkgranulat beigemischt wurde.

Fachwerkbau ist ein weiteres Thema. Einige der nachträglich eingebauten Zwischenwände im Vereinsheim sind aus einer Balken‐Fachkonstruktion errichtet worden. Mangels Erfahrung und passender Werk‐Einrichtung sind die Balkenverbindungen allerdings „modern“ mit Metallverbindungen hergestellt worden.

Auch alte Haushaltstechniken werden von uns erprobt. „Was Großmutter noch wusste“ sind die Verfahren zur Haltbarmachung von Lebensmitteln, Einkochen und Eindicken, Ansatzschnäpse und getrocknete Kräuter mit all dem was aus unserem Gartenbereich zur Verfügung steht.

Auch Salben, Tinkturen, Cremes und Seifen stellen wir immer wieder gerne selbst her, insbesondere Tinkturen aus den uns überlieferten druidischen Kräutern die wir zu Raumsprays verarbeiten.

Historisches

Um einschätzen zu können, wie viel ehrenamtliche Arbeit die Mitglieder in unser Haus gesteckt haben  seht ihr hier eine kleine Bildergalerie aus den Anfängen:

 

 

 

Es hat sich Vieles getan seither, die unterschiedlichsten Bauarbeiten in allen Bereichen hier in einem kleinen Überblick: