Unser April 2022

Diesen Monat haben wir es endlich geschafft, uns um viele bisher liegengebliebene Arbeiten zu kümmern. Unterhalb vom Schuppen, bei der Eselweide ist nun das ganze dort bisher durcheinander gelagerte Holz entsprechend sortiert und ordentlich verräumt. Dadurch ist jetzt erst richtig sichtbar, wie breit der Weg tatsächlich ist. Dies ist in mehrfacher Hinsicht gut für uns: Es sieht nicht nur hübscher und ordentlicher aus, es ist auch komfortabler und angenehmer wenn wir den an der Weide entlang führenden Weg begehen.

Im unteren Bereich des Anwesens haben wir eine Benjes-Hecke angelegt. Eine solche Totholzhecke besteht aus zwischen Pfosten locker aufgehäuften Ästen und Zweigen. Mit der Zeit wird das Holz langsam verrotten und verschiedenste Gewächse die Anhäufung durchdringen. Der dadurch entstehende stabile lebendige Wall soll zukünftig verschiedensten Wildtieren Unterschlupf bieten. „Unser April 2022“ weiterlesen

Unser Februar 2022

So langsam weicht das trübe Wetter und wir bekommen immer mehr lichte Sonnentage. Es ist zwar immer noch recht kühl, doch es treibt uns trotzdem nach draußen. Wir konnten sogar bereits einige Trainingseinheiten mit unseren Eseln einlegen.



Die Kombination aus Stall, Paddock und Weidegängen hat sich als optimal erwiesen. Nachts haben es unsere Esel trocken und windstill und tagsüber kann auf der Weide nach Herzenslust getobt oder in der Sonne entspannt werden. Den Paddock haben wir inzwischen mit Matten ausgelegt. Dies erleichtert uns die tägliche Pflegearbeit, denn dadurch ist dieser sehr viel leichter zu reinigen. Zudem ist der Untergrund trockener und auch bei schlechtem Wetter absolut rutschfest.
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Die Esel im Februar 2022

Eselbericht

In diesem Monat könnten wir unseren Eselstall leider auch unser „Lazarett“ nennen.

Es ist etwas frustrierend: Kaum hatten wir es geschafft einen beginnenden Hufabszess bei Fionn mit Sauerkraut-Verbänden in den Griff zu bekommen, entdeckten wir an der Innenseite seine Schenkel große Schrunden, kahle Stellen und eitrige Flächen. Er ist schon immer sehr empfindlich mit der Haut und der erste uns bekannte Poitou-Esel mit einem Sommerekzem. Nun scheint er sich eine bakterielle Infektion, eine sogenannte Regen-Räude eingefangen zu haben, die wir behandeln müssen. Wie gut, dass wir unsere großen Zottel täglich bürsten! Ließen wir das Fell so verzottelt, wie bei den französischen Verwandten, hätten wir die Infektion sicher erst viel später bemerkt.



Durch die ständige Nässe werden die Hufe pflegeintensiver und es folgte Altesse mit einem Abszess im rechten Vorderhuf. Unsere Maya macht die Ausbildung zur Hufpflegerin und so konnten wir den Abszess selbst finden, frei schneiden und auch gleich behandeln.
Nur wenige Tage vorher war Altesse mit einer Hornhautverletzung am Auge von der Weide gekommen. Eine weißliche Verfärbung im Gewebe, wo sie sich vermutlich an einem Ast verletzt hat. Zusätzlich zu ihrer täglichen Behandlung mit dem TENS-Gerät bekommt sie nun mehrmals täglich Augensalbe und besondere Hufhygiene wegen des Abszesses. Immerhin hilft ihr der Reizstrom sehr. Die Hinterbeine bewegen sich wieder viel flüssiger und die Rückenverspannungen sind besser.
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Unser Januar 2022

Unseren Paddockbereich bei den Eseln haben wir mit tollen Matten ausgelegt. Dadurch geht das Ausmisten nun deutlich schneller und kräfteschonender voran. Bei Altesse wird täglich eine Behandlung mit dem Tens-Gerät gemacht, um so ihre Rückenmuskulatur zu entspannen. Erste Verbesserungen haben sich glücklicherweise nun schon eingestellt.

Und gleich darauf der nächste Schreck: Fionn konnte vorne rechts nicht richtig auftreten und humpelte mit hängenden Ohren in den Stall. Es hat sich nun herausgestellt, dass er wohl einen Abszeß im Huf hat. Er hat daher einen Hufverband mit Sauerkraut bekommen. Dieser scheint ihm etwas von den Schmerzen zu nehmen, zusätzlich bekommt er ein Schmerzmittel.
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Unser Oktober 2021

Berichte aus der Vereinsarbeit

Unser Gemeinschaftsraum ist eine Baustelle. Die Bibliothek ist abgebaut, die Bücher sicher verräumt und vorbereitende Arbeiten zum geplanten Küchenumbau sind schon im Gange.
Allerdings wird damit erst richtig begonnen, wenn alle Eselaussenarbeiten erledigt sind. Denn Betonieren ist nur bis zu einer bestimmten Temperatur möglich, darunter nur noch mit sehr viel teurerem Winterbeton. Die Miste ist bereits neu aufgemauert und die Mauer am Aussenpaddock steht sicher und stabil – auch bei sich daran schubbernden Eselköpfen.

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Aktuell


Unser Fohlen Kalimero ist am 1.10.2020 auf die Welt gekommen

Links Kalimero, rechts Kyan

Kalimero ist das letzte Fohlen, das Soupline uns geboren hat. Nun darf sie „nur“ noch Tante, Oma und Lernesel sein. „Aktuell“ weiterlesen