Avalonorden Avalonorden des Roten Drachen e.V.
Festtafel
Berichte

Am 22.12. haben wir Wintersonnenwende gefeiert. Wir können Euch berichten, das Essen war dermaßen! lecker.

Wir hatten als Vorspeise aromatische Knoblauchsuppe. Als Hauptspeise gab es Parmesanschnitzel, Romanesco in Buttersosse, Blattspinat mit Schafskäse und dazu Bechamelkartoffeln und Bratkartoffeln.Die obligatorische, selbstgemachte, legendäre Knoblauchsoße war auch mit dabei. Und der Nachtisch erst….mhmmmm…Tiramisu. Der wurde in Verbindung mit saugut, einfach Tiramisau genannt.

Es war besinnlich und gemütlich und nach dem Essen wurden verschiedene Geschichten vorgelesen.

Und Geschenke gab es auch.

Vielen Dank allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben !

 

Fionns Stufen
Fionns Stufen

Hier wurde die Technik "Gedankenpalast" zum Merken einer bestimmten Reihenfolge von Dingen angewandt. In diesem Fall sind es die Stufen Fionns.

Wer diese Technik probieren möchte, dem geben wir folgenden Tipp: Je abstruser, absonderlicher und irrealer, desto besser zu merken.

 

Fionns Stufen

Wanderung durch meinen Gedankenpalast

Ich stehe in meinem Hotelzimmer im ersten Stock.

Plötzlich fährt ein Blitz (Birke) auf und in mich, meine Haut fällt ab und ich bin ein Eber (Eberesche).

Ich gehe an die Garderobe und nehme mir meinen P*erle*nmantel (Erle).

Gehe zur Tür, aber die ist verschlossen und geht nicht auf.

Also wandere ich durchs Zimmer und überlege wie ich hinunter in den Hof komme. Genau! Ich seile mich mit dem Weidenkorb (Weide) vom Fenster aus ab nach unten.

Im Hof hängt weiße Wäsche (W"Esche). Ich nehme sie von außen her und immer rundherum gehend ab und in der Mitte bildet sich von oben gesehen eine weiße Blüte (Weißdorn). Ich erinnere mich, dass ich das schon oft gemacht habe und wie es noch besser geht. 

Beladen mit meinem Korb will ich wieder nach oben. Doch im Torbogen steckt eine riesige Eichel (Eiche) und ich komme nicht durch. Ich sehe aber dass daneben noch andere Türen sind und wähle eine aus.

Ich will eintreten da kommt mir eine Palme entgegen, die statt Blättern Schwerter hat (Stechpalme). Sie fuchtelt wie wild vor mit herum und ich weiß, ich gehe da jetzt vorbei, was ich auch tue.

Es führen Treppen aufwärts und es wachsen Haselnüsse und andere essbare Dinge im Treppenhaus durch die Bodenritzen. (Haselnuss).

Oben angekommen steht da ein Prinz, der mich küsst. Huch! Und mir einen Apfel (Apfel) überreicht.

Ich laufe durch einen Gang in den Saal, indem ein Fest stattfindet. Viele Menschen hier. Lustiges Beisammensein und Wein wird getrunken. (Weinstock). Am liebsten würde ich hier bleiben und mitfeiern, aber ich muss ja meine Wäsche heimbringen. So durchquere ich den Saal und hinten geht es eine Wendeltreppe aus Holz und Blättern nach oben. (Efeu). Während ich nach oben gehe bin ich froh, nicht festgehangen zu haben und ich laufe aufrechter und aufrechter.

Oben angekommen sind da ganz viele dunkle, kleine Wesen, Wadenbeisser. (Schwarzdorn). Erst kann ich nichts erkennen, weil es da so voll ist und ich hoffe, dass sie mich nicht so wahrnehmen. Nach einer Weile sehe ich jedoch Wege und vorsichtig bewege ich mich rückwärts von der Menge weg. Um nicht aufzufallen bewege ich mich rhythmisch schwankend in Richtung Fluss. (Schilf). Ich muss durch den Fluss, am Boden entlang gehen. Ganz unten ist es sehr dunkel. (Holunder). Das schreckt mich ein bisschen und ich gehe einfach weiter. Auf der anderen Flußseite angekommen steht vor mir die Ja-Nein-Tanne. (Weißtanne). Sie wackelt hin und her...ja...nein...ja...nein.

Ich erklettere sie und sehe eine tolle Landschaft. Wie im Bilderbuch. Ja ! Alles ist gut, wie es ist. Ich sehe die Aussicht.

Doch nun heißt es weitergehen. Ich drehe mich herum und sehe eine breite Steintreppe, die von gelb blühenden Büschen umgeben ist (Stechginster). Ich nehme ein paar Zweige und winde mir einen Kranz daraus, den ich mir aufsetze. Ich habe neuen Mut, das Stück schaffst Du auch noch.

Oben ist eine kleine Bank. Umgeben von lila ruhigen Pflanzen. (Heidekraut) Ich setze mich auf die Bank und finde Ruhe. Ich ruhe mich aus.

Doch wo ist jetzt die Tür zu meinem Raum?

Blinkend silbern erscheint ein Türrahmen mit klingeling in der Mauer. (Silberpappel). Ja, da ist ja die Tür. Ich trete in mein Reich. So, da bin ich also wieder. Ich stelle die Wäsche auf dem Holztisch (Eibe) ab, setze mich hin und hab's geschafft. Grübelnd überlege ich, was nun als nächstes zu tun ist. (Mistel)

 

Filmtipp
filmtipp

Nun ist es soweit.. da kommt ihr nicht drumherum.. Heute empfehle ich einen Pferdefilm.

"Laufen. Reiten. Rodeo." Anzuschauen bei Netflix.

Den wollte ich eigentlich so nebenbei schauen. Das hat nicht funktioniert. Und obwohl der Titel es nahelegt und sich in dem Film oberflächlich alles ums Reiten und um Pferde dreht, ist es nicht das, was mich an diesem Film wirklich beeindruckt hat. 

Er erzählt eine Geschichte "nach einer wahren Begebenheit". Es ist die Geschichte einer jungen, erfolgreichen Westernreiterin, die beim Barrel-Racing mit ihrem Pferd national erfolgreich ist, einen schweren Autounfall erleidet und fortan querschnittgelähmt ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen, die wahre Geschichten von Menschen erzählen, hält sich dieser beeindruckend nah an der Person, von der hier erzählt wird. Denn natürlich reitet das querschnittgelähmte Mädchen wieder Rodeo, und sie selbst führt im Film alle Stunts aus, jedes Mal, wenn der Film zeigt wie sie nach dem Unfall reitet, ist sie es selbst. 

Der Weg dorthin, der Weg den die junge Leistungssportlerin vom völligen Zusammenbruch bis hin zu ihrem Triumph geht, ist immer beeindruckend, authentisch und mitreißend, weder verklärt, noch idealisiert. Es ist ein Lehrstück über eine behinderte Frau mit einer unglaublichen Mutter. Einer Frau die heutzutage unter anderem als Kämpferin für die Rechte Behinderter, als YouTubeStar mit einem wöchentlich Podcast zu den Alltagsschwierigkeiten querschnittgelähmter Menschen - und als Rodeo Reiterin lebt.

Wer den Film geschaut hat, der kann sich den Schluss "in echt" bei Youtube ebenfalls ansehen: Youtube

 (ich empfehle diese Reihenfolge)

Birgit

Eselbericht
Eselbericht

Was für ein Monat!

Dass wir gerade erst den Rheinsand verteilt hatten, das haben wir im letzten Newsletter erzählt. Außerdem lag vorne an der Einfahrt immer noch ein ordentlicher Haufen grober Kies. Von diesen etwa vier bis fünf Kubikmetern haben wir die Hälfte mit Schubkarren auf den Ritualplatz mitten auf der Eselweide geschafft. Dies ist auf der ganzen Weide der einzige wirklich ebene Platz, der allerdings bei stärkeren Regenfällen immer wieder tief unter Wasser steht. So ist jetzt die dicke Schicht Kies dran und der restliche Haufen soll möglichst bald noch darauf gebracht werden. Es ist allerdings wirklich harte Arbeit, die groben Steine zu schippen und mit der Schubkarre quer durch den schlammigen Boden auf den Platz zu bnringen. Vorerst müssen wir die nutzbaren Schubkarren reparieren, denn die Reifen und ihre Aufhängung haben bei der Aktion ziemlich gelitten. Im Moment steht uns nur noch eine zur Verfügung und die brauchen wir zum täglichen Ausmisten.

Nach langer Vorplanung haben wir Anfang Dezember auch einen Sattel gekauft, genauer gesagt ein BarePack. Also einen baumlosen Sattel. Damit konnten wir nun endlich damit beginnen, die Rückenmuskulatur unserer Esel zu stärken, so dass sie in der Lage sein werden ohne körperlichen Schaden zu nehmen, auch einen Reiter zu tragen. Im Moment legen wir ihnen den Sattel auf und mit Sandsäcken beschwerte Satteltaschen darüber, damit sich die lange Rückenmuskulatur und die Bauchmuskeln aufbauen.

Fionn ist darüber wie üblich schon sehr verunsichert, Soupline findet es recht interessant aber nervig und Dana ist das Gewicht zu gering.

Eselbericht

Außerdem haben wir ein provisorisches Dach zwischen Unterstand und Zelt angebracht, so dass es in diesen Zwischenraum nicht ständig rein regnet oder schneit. Provisorisch in sofern, als das Gerüst zwar stabil ist, wir aber erstmal nur eine alte Plane oben drüber an getackert haben. Für eine dauerhafte Eindeckung mit PVC-Dachplatten fehlten aktuell noch die Finanzmittel.

 

Nebenbei wurden, in Vorbereitung auf Sylvester, zwei Tore konstruiert, um die Ausgänge zu verschließen und die Esel während der Knallerei im Stall halten zu können und auf sie aufzupassen. Dieses Mal haben wir so gebaut, dass die Tore hoffentlich dauerhaft halten und nicht jedes Jahr erneuert werden müssen.

 

Schließlich kam dann Sylvester und die ersten Raketen starteten schon früh am Tag. Dieses Mal reagierten die Esel erstmal gar nicht darauf, selbst als das Geräusch nicht mehr von weiter her, sondern aus unserem Ort kam. Zur Mitternacht hatten wir uns dann mit vielen Betreuern am Stall eingefunden und sangen diverse Lieder, zu denen natürlich auch das traditionelle "Eseltanten-Lied" gehörte. Und wir sangen laut, ziemlich falsch und an unterschiedlichen Positionen um den Stall herum auch verschiedene Lieder gleichzeitig. Das gehört bei uns zu Sylvester inzwischen dazu und auch unsere Esel scheinen das zu wissen. Egal wie angespannt sie jeweils waren, haben sie deutlich zu verstehen gegeben, dass ihnen das Gesinge hilft die Nerven zu bewahren.

In unserer direkten Nachbarschaft wurde auch deutlich rücksichtsvoller geknallt, oder gleich ganz weiter weg gegangen. Keine Kanonenschläge mehr, die im letzten Jahr fast zu einer selbstverletzenden Stampede der Esel geführt hatten, sondern hauptsächlich Feuerwerk von der leiseren Sorte brannte hier ab.

Fionn reagierte natürlich am empfindlichsten und bekam recht schnell Panikdurchfall, er ist nun mal sehr sensibel und hat ein dünnes Nervenkostüm. Doch ließen sich alle zwischendurch immer mal wieder streicheln, was in den vergangenen Jahren nie möglich war. Und der absolute Hit war es, als wir dann noch (recht melodisch und teilweise textsicher) das schöne alte Lied "la le lu - nur der Mann im Mond schaut zu" anstimmten. Alle Esel drängten sich dabei sternförmig zusammen, jeweils Kopf an Hinterteil, und begannen wirklich ruhiger zu atmen.

 

Doch alles war recht schnell vorbei, und als wir anfingen etwas durchgefroren zu sein, konnten wir auch schon wieder ins Haus an den warmen Ofen gehen und gemeinsam etwas Leckeres trinken. Noch in der Nacht haben wir die Esel dann auch wieder frei laufen gelassen.

Am nächsten Tag mussten wir erstaunt feststellen, dass nicht ein einziger verirrter Feuerwerkskörper auf unserer Weide gelandet war. Im letzten Jahr waren 4 Stunden Sammeln dran gewesen!

Insgesamt gesehen haben wir Sylvester also recht gut überstanden.

 

Tipps
tipps

Probiers mal aus:

Als Kinder wurden wir im Winter, wenn frischer Schnee lag, barfuß aus dem Haus "gejagt". 

Das war natürlich ein Gezeter, aber letztendlich war's ein Riesenspaß.

Der Effekt war ein gut funktionierendes Immunsystem und warme Füße.

Also: Wer häufig kalte Füße hat - raus in den Schnee und rumlaufen oder hüpfen. 

Wenn es machbar ist, anschließend die Füße barfuß trocknen lassen oder Wollsocken anziehen.

Viel Spaß

Denkanstöße
Denkanstösse

Am meisten fühlt man sich von der Wahrheit getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte.

- Friedl Beutelrock –

Wissenswertes
Wissenswertes

In Tennessee ist es gesetzlich verboten, Fische mit dem Lasso zu fangen.

Wir atmen immer nur durch ein Nasenloch; etwa alle 15 Minuten findet der Wechsel statt.

Man kann nicht gleichzeitig niesen und die Augen offenhalten.

 

Spendenportale

Gooding

Gooding ist ein Spendenportal, bei dem ihr mit Provisionen auf eure Online-Einkäufe in euren Lieblingsshops gemeinnützige Vereine unterstützen könnt – Auch uns könnt ihr dort unterstützen. Natürlich absolut kostenfrei.

Unser aktueller Prämienstand beträgt € 348,48.

Einen ganz herzlichen Dank Allen, die unserem Aufruf gefolgt sind und uns auf diesem Weg unterstützen!

Gooding

Betterplace

Wir haben zum Finanzieren der Deckgebühr für unsere Eselinnen ein eigenes Projekt bei der Spendenplattform betterplace.org eingestellt.

Dort haben wir bisher 18 % der erforderlichen Summe aus Spenden erhalten.

Der genaue Spendenstand beträgt 744,00 Euro. Davon haben wir bisher 736,13 Euro abgerufen.

Vielen Dank den dortigen Unterstützern!

Unsere beiden Eseldamen sind tragend! Es wird nächstes Jahr also Eselfohlen geben. Bei Betterplace findet ihre genauere Angaben zu unserem Projekt. Ihr könnt sicher sein, dass wir jeden Cent des gespendeten Geldes ausschließlich für diesen Zweck ausgeben werden!

Wer uns gerne zweckgebunden unterstützen möchte kann das dort tun.

Betterplace

Wunschliste

Für allerlei benötigte Dinge in allen möglichen Preislagen, haben wir bei Amazon eine Wunschliste. Dort finden sich natürlich viele Produkte für unsere Esel, Literatur, Bastelmaterialien, Werkstoffe, etc.

Wir haben einen wiederverwendbaren Hufschuh erhalten. Vielen Dank !

Amazon

Ihr könnt uns natürlich auch Spenden direkt auf unser Konto überweisen, die Bankverbindung steht auf unserer Homepage. Wenn ihr eine Spendenquittung möchtet, dann solltet ihr Name und Adresse in das Betreff-Feld der Überweisung schreiben.

Bankverbindung
Ausblicke
ausblicke

Im Januar stehen keine Feste oder Veranstaltungen an.

Es ist jedoch geplant Ende Januar die neue Heizung einbauen zu lassen. Dabei fallen in einigen Bereichen das Warmwasser und die Heizung aus.

Und da ist dann etwas Kreativität gefragt.

Wer regelmäßig mitliest, der weiß, dass immer wieder Arbeiten rund um die Esel, das Gelände oder das Vereinsheim anfallen.

Vom Ausräumen, Umräumen, Reparieren, Sortieren oder Organisieren bis zum Abreissen.  Wir nehmen gerne dafür Hilfe an!

Wir haben schon einen Termin den wir euch zum Vormerken empfehlen: 28.06.2020 findet unser Hof und Eselfest in Biedershausen statt. Dort könnt ihr unsere werdenden Eselmamas kennen  lernen. 

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Folgt dem Link also bitte nur, wenn ihr Euch darüber im Klaren seid und dem zustimmt.

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